Laubier, Guillaume de: Die schönsten Bibliotheken der Welt
Knesebeck Verlag
erschienen: 2011
ISBN: 978-3-89660-180-3
Hardcover
232 Seiten
Preis: 49,95 EUR
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Aktualisierte Neuauflage

Laubier, Guillaume de / Bosser, Jacques


Die schönsten Bibliotheken der Welt



Die ersten Sammlungen materialisierten Wissens gab es bereits im dritten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung bei den Sumerern. Die bedeutendste Bibliothek der Antike war in Alexandria, wo ca. 700.000 Papyrusrollen aufbewahrt worden sein sollen. Im Mittelalter entstanden in Europa Klosterbibliotheken, dann bauten Universitäten und schließlich auch Staaten und Städte große Bibliotheken. Immer waren sie Zentren und Spiegel der Kulturentwicklung, auch wenn sie einer Minderheit von Gebildeten vorbehalten waren.

Wenn Sie sich zwischen möglichst vielen Büchern wohl fühlen und sich für „Büchertempel“ begeistern können, bietet Ihnen der Bildband „Die schönsten Bibliotheken der Welt“ viel Vergnügen und immer wieder die Gelegenheit, es vom coffeetable, Nachttisch oder wo Sie sonst Ihre Lieblingsbücher stapeln, zu nehmen und darin zu blättern.

Gezeigt werden dreiundzwanzig faszinierende Bibliotheken in Europa und den USA, u.a. die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, die Bibliothek des Institut de France in Paris, die Wren-Bibliothek des Trinity College in Cambridge und die Russische Nationalbibliothek in Sankt Petersburg. Mit vielen ganzseitigen Fotos und vier ausklappbaren Panoramaseiten sind deren Architektur und die Atmosphäre zeitlos eingefangen.

Ein besonders schönes Beispiel ist die Klosterbibliothek von Sankt Gallen: Bereits im 9. Jahrhundert wurde hier ein erster Schriften-Katalog erstellt. Ab 1760 wurde der Bibliotheksaal, der heute für BesucherInnen zugänglich ist, im Barockstil erbaut. Der Raumeindruck ist geprägt von den Farben unterschiedlicher Holzarten und den scheinbar perfekten Proportionen, mit denen dieser Saal für die Bücher gebaut wurde. Nicht die Dekoration steht hier im Mittelpunkt, sondern das gesammelte Wissen. Über dem Haupteingang steht in griechischen Buchstaben „Heilstätte der Seele“. Und wer den Raum heute betritt, wird etwas von dieser Heilung mitnehmen.

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